Zankapfel Rezension

Selfpublisher vs. Buchblogger Aus vielerlei guten Gründen bin ich derzeit vorwiegend passiv bei Instagram unterwegs (die denglische Bezeichnung ‚Lurkerin‘ träfe auf mich trotz des uncharmanten Klangs zu) und habe deshalb nur am Rande einen Vorfall wahrgenommen, der hohe Wellen in den beiden Lagern der schreibenden und der besprechenden Buchzunft schlug. Ohne vage bekannte Details à„Zankapfel Rezension“ weiterlesen

Einfache Fahrt

Kurzgeschichte zum 🕯🕯. Blog-Geburtstag Der resolute Triller aus der Pfeife Typ 57 der Deutschen Bahn lässt keinen Zweifel darüber, dass die rotbemützte Zugaufsicht Autorität hat. Die Treibstangen der Dampflok rutschen kurz durch, doch in aller Gemächlichkeit beginnt das Kraftpaket, den kurzen Personenzug aus dem Bahnhof zu ziehen. Der Schaffner springt im letzten Augenblick geübt auf„Einfache Fahrt“ weiterlesen

Erst stirbt die Schrift

Des Menschen Geist ist endlich und dennoch von den meisten noch nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Vielleicht kennt auch Ihr dieses seltsame Gefühl der Enge und die Benommenheit, wenn man auf einem universellen Gedanken oder einer grandiosen Idee reitend, die eigene Gehirnmasse verlässt, um sogleich im gestreckten Galopp gegen die knöcherne Innenwand des Schädels zu prallen!„Erst stirbt die Schrift“ weiterlesen

Zapfenstreich

Hat das Jammern je ein Ende? Der Kälteschock hat uns für eine Woche den Corona-Lockdown vergessen lassen. Okay, nicht richtig vergessen, aber vorübergehend verdrängen lassen. Wir hatten ein neues beklagenswertes Leid: Schnee! Und wir fühlten uns »schneelend«. Das böse C. versagt uns jede Freude, auch die des Shoppens und dann das! Unsere ersatzkauflustigen Online-Bestellungen konnten„Zapfenstreich“ weiterlesen

Monatselfchen Januar

NEINuar! Nordhessische Regenzeit. Herzwärmesuche im Jammerfrost. Regenbraun stirbt im Schneematschgrau. JAnuar? Zugegeben, ich bewege mich derzeit nur stöhnend und jammernd raus, denn ich, echsenähnlich wechselwarm veranlagt, empfinde mich dort in einer lebensfeindlichen Umgebung. Entweder ist meine Kindheitserinnerung an deutlich winterige Winter eine tunnelartig verklärte, oder die Menschheit hat es tatsächlich inzwischen geschafft, im vergangenen Halbjahrhundert„Monatselfchen Januar“ weiterlesen

Follow me or let it be

Mein Blögchen hat das Säuglingsalter und das Krabbelstadium hinter sich gelassen und läuft nun, seit seinem ersten Schrei am 01.09.2019 artig, zuweilen noch strauchelnd an meiner Hand. Es hat sein soziales Umfeld erweitert, erste Kontakte geknüpft, wird regelmäßig durchgecheckt und zeigt sich aufgeschlossen und neugierig gegenüber der Welt. Aber es wird ein Mamakind bleiben, denn„Follow me or let it be“ weiterlesen

Unterwegs

Ich bin durstig. Wir kommen bald an eine Quelle. Ich bin hungrig. Ich habe noch etwas Brot. Es ist so dunkel. Der Mond leuchtet uns. Wir werden uns verlaufen. Die Sterne führen uns. Und wenn Wolken sie verdecken? Dann bitten wir um Hilfe. Ich friere. Bald geht die Sonne auf und wärmt dich. Ich fürchte„Unterwegs“ weiterlesen

Lesen, das flüchtige Können

Egal, ob wir sparen müssen, wollen oder können, und egal, mit welcher Begründung, der Kauf und Verkauf von Gegenständen des täglichen Gebrauchs oder vielleicht sogar von Luxusgütern gehört dazu.  Früher bin ich mit unseren regelmäßig aussortierten Kleinteilen – größere Sachen wurden per Annonce in der Zeitung angeboten – auf regionale Flohmärkte gefahren, um ein wenig„Lesen, das flüchtige Können“ weiterlesen

Cherchez la réalité?

Wer schreibt, will jemanden erreichen. Dabei ist es einerlei, ob es sich um den handschriftlich verfassten Brief der Tochter an ihre Mutter oder einen dicken Roman für ein breiteres Publikum handelt. In der Schule lernen wir, Briefe und Aufsätze so zu formulieren, dass wir gedanklich beim Leser sind. Was erwartet die Mutter, was interessiert das„Cherchez la réalité?“ weiterlesen

Reden ist Blech, Schreiben ist Gold.

Wenn ich Texte lese, interessiere ich mich oft auch für die Persönlichkeiten dahinter. Wer hat die Zeilen verfasst und was hat sie/ihn dazu inspiriert? Warum schreiben einige von uns überhaupt gerne? Lustig finde ich Aussagen wie: »Ich bin 18 Jahre alt und  schreibe schon mein ganzes Leben lang«, oder: »Ich habe seit ich denken kann„Reden ist Blech, Schreiben ist Gold.“ weiterlesen

Gemeinsam nicht einsam!

Gleich zwei Beiträge in Folge über die Corona-Krise! Zuviel? Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass zumindest zu so gravierenden Tagesthemen mein Blog Stellung beziehen muss. „Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird“, heißt es und wer schreibt, sollte das nicht der Realität entrückt in seinem Elfenbeinturm tun. Ob er es nun, wie vermutet wird,„Gemeinsam nicht einsam!“ weiterlesen

Mit Vorsatz provokant

Fast zwei Monate sind seit meinem letzten Beitrag vergangen. Inzwischen haben wir das alte Jahr in Würde zu Grabe getragen und die Geburt eines neuen begossen. Aus dem Neugeborenen ist ein zappeliger Säugling geworden, der uns täglich fordert. Die Weihnachtsdekoration ist verstaut, die letzten Plätzchen sind verdrückt und nur das eine oder andere Speckröllchen an„Mit Vorsatz provokant“ weiterlesen