Lesen, das flüchtige Können

Egal, ob wir sparen müssen, wollen oder können, und egal, mit welcher Begründung, der Kauf und Verkauf von Gegenständen des täglichen Gebrauchs oder vielleicht sogar von Luxusgütern gehört dazu.  Früher bin ich mit unseren regelmäßig aussortierten Kleinteilen – größere Sachen wurden per Annonce in der Zeitung angeboten – auf regionale Flohmärkte gefahren, um ein wenig„Lesen, das flüchtige Können“ weiterlesen

Cherchez la réalité?

Wer schreibt, will jemanden erreichen. Dabei ist es einerlei, ob es sich um den handschriftlich verfassten Brief der Tochter an ihre Mutter oder einen dicken Roman für ein breiteres Publikum handelt. In der Schule lernen wir, Briefe und Aufsätze so zu formulieren, dass wir gedanklich beim Leser sind. Was erwartet die Mutter, was interessiert das„Cherchez la réalité?“ weiterlesen

Die Zeit ist da

»Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.« Marie Freifrau Ebner von Eschenbach (1830 – 1916) Morgen ist der Juni Vergangenheit und der gegenwärtig verfasste Text, gestern geschrieben. So verrinnt Tag um Tag und mit jedem von ihnen, gleiten einst künftige Pläne und Vorhaben ins vertane, vergeudete, verschwendete„Die Zeit ist da“ weiterlesen

Das Glitzern

Wir stellen dir nach, mit der gleichen Falle, in die wir selbst oft geraten, dem Bier. Oder trachten nach deiner qualvollen Vernichtung mittels Molluskizid – Gift, das keinen Unterschied zwischen Schädling oder geschützter Art macht. Im Tod sind wir gleich. Und im Leben?  Wir könnten von dir lernen, uns ebenso achtsam zu bewegen und nichts„Das Glitzern“ weiterlesen

Reden ist Blech, Schreiben ist Gold.

Wenn ich Texte lese, interessiere ich mich oft auch für die Persönlichkeiten dahinter. Wer hat die Zeilen verfasst und was hat sie/ihn dazu inspiriert? Warum schreiben einige von uns überhaupt gerne? Lustig finde ich Aussagen wie: »Ich bin 18 Jahre alt und  schreibe schon mein ganzes Leben lang«, oder: »Ich habe seit ich denken kann„Reden ist Blech, Schreiben ist Gold.“ weiterlesen

Von Hashtag wirschreibenzuhause zu wirleidenzuhause

Etliche Wochen voller Fleiß, Erwartung, Neugier und Hochspannung liegen seit dem Startschuss am 3. April 2020 hinter uns Teilnehmern an der Schreibchallenge #wirschreibenzuhause, die der beliebte Thrillerautor Sebastian Fitzek initiierte und über seinen Instagram-Kanal kommuniziert. Während der lebenseinschränkenden und lebensbedrohenden Corona-Quarantänezeit wurden ambitionierte Hobbyschreiber und Autoren zum Verfassen einer Kurzgeschichte aufgerufen, die, in einer Anthologie„Von Hashtag wirschreibenzuhause zu wirleidenzuhause“ weiterlesen

Gemeinsam nicht einsam!

Gleich zwei Beiträge in Folge über die Corona-Krise! Zuviel? Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass zumindest zu so gravierenden Tagesthemen mein Blog Stellung beziehen muss. „Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird“, heißt es und wer schreibt, sollte das nicht der Realität entrückt in seinem Elfenbeinturm tun. Ob er es nun, wie vermutet wird,„Gemeinsam nicht einsam!“ weiterlesen

Schneckentempo für COVID-19

Da kommt etwas so Winziges wie ein Virus und hält unserer Gesellschaft den Spiegel vor. Nur mag niemand gerne hinein schauen, denn wir wissen, dass uns nicht gefallen wird, was wir sehen.  Als sich COVID-19 in China auf den Weg machte, um wie wir mobil und mopsfidel um die Welt zu reisen, interessierte es uns„Schneckentempo für COVID-19“ weiterlesen

Schwacher Geist – müdes Fleisch?

Drei Beiträge habe ich erst verfasst, seit ich über die Kranichkurve schrieb, und inzwischen kehren die Ausflügler schon wieder zurück. Die Winter werden immer kürzer oder die Zeit ist buchstäblich wie im Fluge vergangen! Das für Ausreden so beliebte Bibelzitat „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ steht bildhaft für die Unfähigkeit des„Schwacher Geist – müdes Fleisch?“ weiterlesen

Freiräume

Wie ein Zuckerjunkie, der von allerlei süßen Leckereien magnetisch angezogen wird, versuche ich immer noch den Instagram- und Internet-Verführungen zu widerstehen. Und so wie sich Ersterer täglich erneut auf die langen Finger in der Bonbonière schlagen muss, erwische ich mich beim Routinegriff nach meinem „Ackerschnacker“. Ich gestatte mir etwa zweimal am Tag einen Handy-Blick in„Freiräume“ weiterlesen

Mit Vorsatz provokant

Fast zwei Monate sind seit meinem letzten Beitrag vergangen. Inzwischen haben wir das alte Jahr in Würde zu Grabe getragen und die Geburt eines neuen begossen. Aus dem Neugeborenen ist ein zappeliger Säugling geworden, der uns täglich fordert. Die Weihnachtsdekoration ist verstaut, die letzten Plätzchen sind verdrückt und nur das eine oder andere Speckröllchen an„Mit Vorsatz provokant“ weiterlesen

Spieglein, Spieglein

Spiegelungen. In der Natur liebe ich diese mystischen Doppelbilder – Realitäten, die sich entlang einer Ebene auf den Kopf stellen und die je nach Glätte der reflektierenden Oberfläche, meist Wasser, so klar sind, dass wir sie bei Fotos nicht von ihrem Abbild unterscheiden können.  So dürfte es sich auch um Wasser gehandelt haben, das uns„Spieglein, Spieglein“ weiterlesen