Schreiben für eine Nichtleser-Zukunft?

Lesen. Wieviel Lust und Vergnügen verbirgt sich hinter diesem Wort! Wieviele Geschichten, wieviel Wissen, wieviel Kommunikation, wieviel Leben und wieviele Chancen! Für einen immer schneller wachsenden Prozentsatz unserer Bevölkerung ist Lesen jedoch gleichbedeutend mit Unlust, Minderwertigkeitsgefühl, Versagensangst und deutlicher Minderung ihrer Lebensqualität durch drohenden funktionalen oder sekundären Analphabetismus oder, bei Jugendlichen, mangelhafte Ausbildungsfähigkeit, trotz normaler„Schreiben für eine Nichtleser-Zukunft?“ weiterlesen

Reden wir über Pilze und Moos

Als Debütantin unter den Indie-Schreibenden leide ich unter permanenter Unsicherheit, unter mangelndem Wissen über Aufbau, Stil, Grammatik, Ausdruck und natürlich späterhin dem Komplex der Veröffentlichung und des Self-Marketings. Als ich vor drei Jahren mein Kinderbuch bei Amazon hochlud, platzte ich fast vor Nervosität und, das gestehe ich ehrlich, vor Stolz. Natürlich hatte ich einige Ratgeber„Reden wir über Pilze und Moos“ weiterlesen

Geständnis und Trigger-Warnung

Ich habe es wirklich getan! Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich bewusst getötet. Eine grauenvolle Tat, begangen an einem Mann in der Blüte seines Lebens. Ein Mensch mit Familie, voller Zukunftspläne und wissenschaftlicher Neugier. Wann ich die arme Seele umbrachte? Nun, das war vor etwa 130 Jahren. Auf einer Seereise mit Kurs auf„Geständnis und Trigger-Warnung“ weiterlesen

Es war einmal … die Gier

Zum Weltkindertag, am 20. September 2019, verschenkte die gemeinsame Initiative von Amazon, Stiftung Lesen, DHL, Thalia, Mayersche und Hugendubel insgesamt eine Million Märchenbücher (gedruckt, eBook und Hörbuch) deutschlandweit. Gefördert werden sollte durch die Aktion „Lesen ist ein Geschenk“ die Lese-, bzw. Vorlesefreude der Kinder, ganz besonders der Kinder benachteiligter Gruppen unserer Gesellschaft. So weit, so„Es war einmal … die Gier“ weiterlesen

Sinn-voll schreiben

Der Sommer hat sich leise und grußlos durch die Hintertür aus dem Jahreshaus geschlichen, um dem Herbst den ihm gebührenden Auftritt zu gönnen. Ich bin ein wenig traurig darüber, denn ich bin ein Kind des Frühlings und des Sommers. Die noch junge Jahreszeit kommandiert mich rücksichtslos vom Schreibtisch und meinem Romanprojekt ab, denn bevor die„Sinn-voll schreiben“ weiterlesen

Schreibzeit „Aurora habet aurum in ore“?

Hat für Euch tatsächlich die Morgenstund´ Gold im Mund? Oder seid Ihr eher Abendkreative oder sogar Nachtaktive? Ist unsere biologische Uhr fest zementiert oder lern- und anpassungsfähig? Die ersten drei Jahrzehnte meines Lebens war ich am Morgen zu nichts zu gebrauchen. Das hatte bedauerlicherweise Auswirkungen auf meine schulischen Leistungen, die auf meine biologische Uhr so„Schreibzeit „Aurora habet aurum in ore“?“ weiterlesen

Bücherflut-Opfer! Ist weniger mehr?

Ich wurde in die Elterngeneration der Aufbewahrer geboren. Zwei unbeschreiblich grauenvolle Weltkriege in Folge hatten Schneisen in fast jede Familien geschlagen, manche gänzlich ausgelöscht, und auch dinglich standen viele vor dem Nichts. Die Überlebenden und Traumatisierten schufen sich eine neue Existenz und reichten den Staffelstab der neuen Wertschätzung an meine Generation weiter. Meine Mutter trug„Bücherflut-Opfer! Ist weniger mehr?“ weiterlesen

Typ Sonnenanbeter oder Mauerblümchen?

Nicht nur Sonnenblumen richten ihren Wuchs nach dem Stand der Sonne aus. Auch viele Menschen lieben es, im Licht zu stehen, sich selbst oder ihr Schaffen zu präsentieren und sich in der abstrahlenden Wärme vermeintlichen Ruhmes zu sonnen. Gerade wir Selfpublisher sollten damit im richtigen Maß umgehen können, liegt doch die Vermarktung unserer Werke allein„Typ Sonnenanbeter oder Mauerblümchen?“ weiterlesen

Stoff spinnen und weben

Altweibersommer. Wie überaus passend! Die warmen Tage des ausklingenden Sommers, die taunassen Spinnennetze im Morgennebel, die farblich zu meiner altersverschossenen Haarfarbe passen und natürlich das Spinnen und Weben selbst, das ich derzeit mit den, mir phobisch verhassten, Oktopoden teile. Die allererste Phase des Schreibens einer neuen Geschichte liebe ich am meisten. Nach Herzenslust webe und„Stoff spinnen und weben“ weiterlesen

Wirft euch das Leben Knüppel in den Weg …

… sammelt sie auf, macht aus ihnen ein Lagerfeuer, röstet darin klebrig-süße Marshmallows und erzählt euch fantastische Geschichten! Aber sicher, meine Über-Ich-Spaßbremse weiß natürlich, es heißt „Knüppel zwischen die Beine werfen“ und Lagerfeuer in unseren klimagerösteten Wäldern zu entfachen, wäre reinste Pyromanie, aber es geht um eine bekannte Botschaft! Das Leben ist alles andere als„Wirft euch das Leben Knüppel in den Weg …“ weiterlesen

Festgefressen? Keinen „Lauf“ mehr?

Korrosion, zu rauhe Oberflächen, zu wenig Schmierung oder zu starke Beanspruchung und es passiert! Festgefressen. Das widerfährt mir in regelmäßigen Abständen beim Schreiben. Ein Übergang passt nicht. Ein Charakter fühlt sich nicht echt an. Ein Logikfehler lässt sich nicht elegant ausmerzen. Ich schmirgele die Umgebung feiner, wechsele Teile aus, trinke ein heißes „Schmiermittel“ – erfolglos.„Festgefressen? Keinen „Lauf“ mehr?“ weiterlesen