Oben oder unten?

Kopfstand. Menschgemachte Definition. Oben oder unten? Im All ist alles. Überall. Einleitendes Elfchen für´s beginnende MonatsZwölfchen Wir lieben Ordnung. Wir richten, richten aus und danach wiederum uns aus. Wir mögen Hierarchien, Strukturen, Statistiken, Formen und Formalien. Bis ins allerkleinste Detail. Vielleicht dient die Ordnungsliebe den Kurzsichtigen, bei zu großem Abstand nicht die Orientierung zu verlieren.„Oben oder unten?“ weiterlesen

Roter November

Nein, keine Sorge, dieser Beitrag handelt nicht vom Kalten Krieg und nicht von U-Booten (da handelte es sich zudem um den Oktober). Es geht um eine der beliebtesten und zugleich symbolträchtigsten Farben. ROT! Rot wie Blut. Rot wie die Liebe und die Leidenschaft. Rot wie Hitze, Feuer und Glut. Rot wie das Tuch, das den„Roter November“ weiterlesen

Süßes oder Saures?

Anhänger der lustigen Halloween-Volksbräuche und Partys wissen, dass es schon lange kein so gruseliges Halloween mehr gab wie das diesjährige! Aus dem unterhaltsamen und werbewirksamen Spiel mit dem Tod ist durch die Corona-Pandemie weltweiter Horror geworden und der Versuch des Menschen, dem Tod durch das Lächerlichmachen den Schrecken zu nehmen, misslingt angesichts der Infektions- und„Süßes oder Saures?“ weiterlesen

Wald-Elfchen

Tränen verheulter Wälder. Brennend heiß geweint ist jeder Tropfen kostbar. Wasser! Rosa von https://rosasblog54.com und Sven von https://herzkoma.wordpress.com, zwei liebe Blogger meiner sehr überschaubaren Follower-Schar, inspirieren mich immer wieder aufs Neue, unbekannte, spannende Pfade zu betreten, unkonventionell oder anders(he)rum 🙃 zu denken und zu lernen. Bloggerfreuden pur und, wie ich es für mich verstehe, Leben!„Wald-Elfchen“ weiterlesen

Was bleibt?

Was bleibt, wenn alle Blüten verwelkt sind? Was bleibt, wenn der Herbstwind alle Blätter verweht hat? Wir haben in voller Blüte gestanden. Wir haben uns vermehrt. Kein schmückendes Beiwerk mehr, kein kokettes oder gnädiges Verhüllen. Es bleiben trockene Stängel, brüchiges Skelett der formgebenden Struktur. Es bleibt aber auch die Ästhetik des inneren Wesens. Der Herbst„Was bleibt?“ weiterlesen

Kokons

»Mann, wenn ich erwachsen bin, dann werde ich jeden Tag fliegen, um die Welt von oben zu betrachten. Und ich will eine Familie gründen und wir alle werden bis ans Ende unserer Tage Freude haben!« »Du bist ein Spinner«, sagte ich. »Nein, bloß ein Schwärmer!« Alter Falter, dachte ich, während die Raupe weiterkroch, versteh´ einer„Kokons“ weiterlesen

Lesen, das flüchtige Können

Egal, ob wir sparen müssen, wollen oder können, und egal, mit welcher Begründung, der Kauf und Verkauf von Gegenständen des täglichen Gebrauchs oder vielleicht sogar von Luxusgütern gehört dazu.  Früher bin ich mit unseren regelmäßig aussortierten Kleinteilen – größere Sachen wurden per Annonce in der Zeitung angeboten – auf regionale Flohmärkte gefahren, um ein wenig„Lesen, das flüchtige Können“ weiterlesen

Cherchez la réalité?

Wer schreibt, will jemanden erreichen. Dabei ist es einerlei, ob es sich um den handschriftlich verfassten Brief der Tochter an ihre Mutter oder einen dicken Roman für ein breiteres Publikum handelt. In der Schule lernen wir, Briefe und Aufsätze so zu formulieren, dass wir gedanklich beim Leser sind. Was erwartet die Mutter, was interessiert das„Cherchez la réalité?“ weiterlesen

Die Zeit ist da

»Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.« Marie Freifrau Ebner von Eschenbach (1830 – 1916) Morgen ist der Juni Vergangenheit und der gegenwärtig verfasste Text, gestern geschrieben. So verrinnt Tag um Tag und mit jedem von ihnen, gleiten einst künftige Pläne und Vorhaben ins vertane, vergeudete, verschwendete„Die Zeit ist da“ weiterlesen

Das Glitzern

Wir stellen dir nach, mit der gleichen Falle, in die wir selbst oft geraten, dem Bier. Oder trachten nach deiner qualvollen Vernichtung mittels Molluskizid – Gift, das keinen Unterschied zwischen Schädling oder geschützter Art macht. Im Tod sind wir gleich. Und im Leben?  Wir könnten von dir lernen, uns ebenso achtsam zu bewegen und nichts„Das Glitzern“ weiterlesen

Reden ist Blech, Schreiben ist Gold.

Wenn ich Texte lese, interessiere ich mich oft auch für die Persönlichkeiten dahinter. Wer hat die Zeilen verfasst und was hat sie/ihn dazu inspiriert? Warum schreiben einige von uns überhaupt gerne? Lustig finde ich Aussagen wie: »Ich bin 18 Jahre alt und  schreibe schon mein ganzes Leben lang«, oder: »Ich habe seit ich denken kann„Reden ist Blech, Schreiben ist Gold.“ weiterlesen

Von Hashtag wirschreibenzuhause zu wirleidenzuhause

Etliche Wochen voller Fleiß, Erwartung, Neugier und Hochspannung liegen seit dem Startschuss am 3. April 2020 hinter uns Teilnehmern an der Schreibchallenge #wirschreibenzuhause, die der beliebte Thrillerautor Sebastian Fitzek initiierte und über seinen Instagram-Kanal kommuniziert. Während der lebenseinschränkenden und lebensbedrohenden Corona-Quarantänezeit wurden ambitionierte Hobbyschreiber und Autoren zum Verfassen einer Kurzgeschichte aufgerufen, die, in einer Anthologie„Von Hashtag wirschreibenzuhause zu wirleidenzuhause“ weiterlesen