Missum

Offener Kommentar:

Liebe Rhiannon, lange hatte ich nichts von dir nichts gelesen, so dass ich mich plötzlich unverhofft von deiner Kreativitätswelle regelrecht weggespült finde. Kaum komme ich mit dem Hinterherdenken deiner keck geschwungenen Themenbögen, von deiner Mallory, über Corona-Chancen, hin zu Kreativität und Sinnlichkeit, nach. Und noch während ich einen Kommentar verfassen wollte, spürte ich, dass wieder einmal ein ganzer Schwarm Gedankenmotten ans Tageslicht drängten und ich wollte dir nicht deinen Beitrag mit meinem umständlichen Antwort-Roman ‚zerschießen‘. Deshalb habe ich den Kommentar kurzerhand in einen offenen auf meinem Blog verwandelt und locke dich, sofern du ihn lesen magst, mit einem Link zu mir und meine Leser zu deinen Beiträgen Wie hältst du es mit der heutigen Zeit und Covid? und Wo versteckt sie sich nur?  Ganz schön link, was?!

Dominiert die Pandemie unser Leben, fragtest du unter anderem. Ja, ja und nochmals ja! Und das ist angesichts der entsetzlichen Auswirkungen vollkommen normal! So wie auch Kriege und große Krisen immer das Leben der Bevölkerung bestimmen. Es gibt die ‚Soldaten‘, die mit ihrer Maschinerie an vorderster Front kämpfen, Opfer versorgen müssen und eine dramatischere Sicht auf die Situation haben, als die Politiker oder die (vielleicht noch nicht) direkt involvierte Bevölkerung, die sich je nach persönlichem Charakter mit der Situation arrangieren lernen muss, aber nicht in anhaltendem Alarmmodus verharren kann. Dennoch hat es zuweilen durchaus den Anschein, als seien wir nicht länger das Volk der Dichter und Denker, sondern das der Schwätzer und Querdenker. Die Dummen reden unbedacht laut und hemmungslos, die, die etwas zu sagen hätten, schweigen und ziehen sich ernüchtert, enttäuscht, frustriert und deprimiert in ihre Schneckenhäuser zurück. Generell neigen wir dazu, lieber über Sachverhalte zu schwadronieren, als zu agieren. Wir reden und schreiben leidenschaftlich über Verständnis, Toleranz, über Achtsamkeit, über Empathie, über´s Impfen, über unsere Krankheiten, über unser ‚Autoren‘-Leben‘ oder über Inspiration und Kreativität. Täten wir nicht besser daran, all das ohne Bohei in Taten umzusetzen?

In diesem aufgeregten, medialen Chaos habe ich mir zum Selbstschutz in Teilbereichen ‚Digital Detox‘ verordnet! Natürlich verfolge ich objektive Nachrichten und denke noch selbst (oft sogar zu viel der Grübelei), aber ich verschließe mich bewusst der Form der Geschwätzigkeit, die alle sinnvollen Taten im Keim erstickt. »Oh, du fröhliche Weihnachtszeit« überplärrt zusätzlich gerade unseren gesunden Menschenverstand. Ach, dabei wir wollen doch nur endlich wieder normal konsumieren, verschwenden, ur- und kurlauben, Oktoberfeste und die anderen elf Monate in aller gemütlichen und infektiösen Enge feiern, wie gewohnt Müll produzieren, unser Ego nach oben streben, nach unten treten lassen – na, eben Normalität, wie wir sie vor der ‚großen Plage‘ lebten. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, Rhia, viele haben ihre Sinne nicht mehr beisammen oder sind nicht mehr bei Trost!

Ich bin seltsam leergebrannt, denn ich habe alles zum Thema Pandemie gesagt, was für mich bedeutsam war und ist (vgl. Mo…ment mal!) , und auch alles, was mir an den scheinsozialen Netzwerken sauer aufstößt. Da ich, mit mäßigem Erfolg, Wiederholungen und Redundanzen zu vermeiden trachte, will ich jetzt meinen Weg finden, der mir zeigt, wie ich die letzten mir verbleibenden Lebensjahre gestalten möchte. 

Dazu gehört im kommenden Jahr auf jeden Fall nicht länger der zweifelhafte Genuss ausgeuferter Werbepostings auf der Plattform, die aus bestimmten Gründen, die ich später einmal thematisieren werde, meine liebste war: Instagram. Heute finde ich sie in ihrer eitlen Selbstdarstellershow-Rolle und billigen Alternativ-Werbebühne für überholte Printanzeigen oder überteuerte TV-Werbeminuten abstoßend. Menschlich rechnet sie mich ohnehin bloß noch zu potentiellen Konsumenten, zu den Adressaten blödsinniger Rabattcodes, wohingegen die immer selteneren wirklich bereichernden und liebevoll gestalteten Beiträge sympathischer Mitmenschen lediglich als Lockstoff missbraucht werden. Sie treten ungebeten in die Fußstapfen der Serienzugpferde in den TV-Dauerwerbesendungen. Das will und brauche ich nicht länger! 

Neue Follower sind ohnehin nur noch auf dreierlei Weise zu gewinnen: 1.) ‚Follow for Follow‘ (da haben letztlich beide nicht wirklich etwas von), wenn man 2.) per se schon A-Z-Promistatus hat (dafür fehlt auf meiner Seite der Status, bzw. andererseits das Voyeur-Gen) oder 3.) das eigene Profil zu 80% aus Selfies und Reels besteht. Der Tipp, viel zu kommentieren und/oder zu liken – also für den überschätzten Traffic zu sorgen – hat sich selbst überholt und wirkt längst nicht mehr. Viele Follower sind inaktive Statistik, erkennbar am Verhältnis ihrer Gesamtzahl zu den jeweiligen Likes. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, um die Gründe für das Versagen dieser gepriesenen Geheimwaffen zu analysieren. Dazwischen halten sich hartnäckig Handyfotos mit dem Blick in den Topf kochender Kartoffeln und dem tiefgründigen Content »Mittagessen in Vorbereitung« (nicht zu verwechseln mit aufwändigen Cooking-Profilen oder Rezeptverlinkungen) oder anmutig auf der Bettdecke arrangierte Bücher, gepaart mit Trockengestecken, Waldfrüchten, Minilichterketten oder Kerzen mit der welterschütternden Botschaft »Aktueller Lesestoff« (nicht zu verwechseln mit leidenschaftlichen Rezensionen!). Richtig widerwärtig sind hingegen die unsensiblen Geschenk-Unpacking/Unboxing-Posts (gerade in der Vorweihnachtszeit!), die, bitte, für was genau, gut sein sollen? Mich interessiert, wenn mir auf der Straße wildfremde Menschen begegnen, weder, was sie zum Mittagessen kochen, noch was sie gerade lesen oder gekauft haben. Warum sollte mich das in den Netzwerken interessieren? Auf Facebook, Twitter & Co. trifft meine Kritik übrigens in vergleichbarem Maße zu!

Auch ich war etliche Jahre, aus bestimmten Gründen, Teil dieser Community. Aber ich habe von meinem Recht Gebrauch gemacht, meine Ansichten zu ändern. Mein Leben ist, von meiner Warte betrachtet, überaus kompliziert, aber ich erlebe nichts, was einen Mitteilungswert für außenstehende Dritte hätte, deshalb poste ich nichts. Selbst wenn überall gepredigt wird, dass regelmäßige Beiträge wichtig sind. Ich finde, nichtssagende Posts wirken wie verstopfender Kalk auf Kommunikationsarterien. Soziale Netzwerke in ihrer jetzigen Form dienen lediglich ihrer Arterhaltung und machen anfällige Nutzer auf vielfältige Weise abhängig. Es bleibt zu hoffen, dass irgendwo im Verborgenen Alternativen angedacht werden, denn Konkurrenz belebt bekanntermaßen jedes Geschäft und Platzhirsche machen nur viel Gewese um sich selbst!

Zwei fatale Dinge geschehen, wenn ich mir nicht selbst Einhalt gebiete. Das Erste ist offensichtlich, denn es ist der Zeitverlust. Tag um Tag, neueste Beiträge gefolgter Profile lesen, selber Bilder und Content zusammentragen und unter Umständen kommentieren, das raubt in der Summe kostbare Zeit. Nun mache ich viele scheinbar unsinnige Dinge am Tag und doch ziehe ich aus einigen einen persönlichen Gewinn und sei es auch nur den, der Kurzweil. Wenn jedoch Verärgerung der einzige Lohn ist, wird es Zeit, die Gewohnheit auf den Prüfstand zu bringen. Das Zweite wiegt noch schwerer als der Verlust der Zeit, denn ich fürchte, in dieser inhaltlichen Oberflächlichkeit meine Empathiefähigkeit zu verlieren und der Realität gegenüber abzustumpfen. Diese Herzkälte greift, im gleichen Maße wie mich manche Inhalte ärgern, oft schon mit harten Knochenfingern zu. Dem kann ich nur mit Ignoranz der kompletten Netzwerke begegnen. Fast erkenne ich darin sogar eine glückliche Fügung: Wäre diese Scheinwichtigkeit weniger deutlich zu Tage getreten, wäre ich länger in dieser Abhängigkeit verblieben. Wer mir schon ein Weilchen folgt, weiß, wie nahe ich dem Beinahe-Ausstieg oft war, doch im neuen Jahr wird aus ‚Digital Detox‘ bezüglich Instagram endlich eine gänzliche Abstinenz werden. (Hey, die elende Raucherei habe ich vor 13 Jahren auch besiegt und das war für mich verdammt schwer! Das Gefühl der Befreiung von diesem Zwang ist einfach unbezahlbar!)

Apropos Freiheit. Innere Freiheit. Geistige Freiheit. Sie ist die Wurzel, die kräftig und in nahrhaftem Boden verankert sein muss, damit die zarten, empfindlichen Triebe der Kreativität überhaupt Blüten ansetzen können. Ich befreie mich von Zeitdieben und ablenkenden Scheinwelten, so wie ich auch nur in absoluter Stille schreiben kann. Nur wo nichts ist, habe ich die Möglichkeit zu schaffen und Raum zur Entfaltung. Leere füllen – ist das ist Erfüllung? Ein paar Schritte fehlen noch, bis ich meine Profile endgültig lösche, aber ich fühle bereits, wie sich die Lücken mit neuen Inhalten schließen möchten. Der Druck fällt ab wie eine vollgesogene Zecke. Ich will mehr schreiben, mehr zeichnen, lernen und lesen – nicht für Ex-und-hopp-Posts oder Rezensionen, nein, ausschließlich für mich! An beiden Blogs halte ich vorläufig fest, weil mich der gelegentliche Austausch mit netten Mitbloggern bereichert und ich ein Ventil benötige. Blogs dienen mir, der sich selbst eingesperrten Angsthäsin, als einzige Nabelschnur ins Leben ‚da draußen‘.

Ist es möglich, dass ihr die unverzichtbaren Pollentransporter für die Kreativitätsblüten seid? Danke, liebes Rhia-Bienchen, für deine Inspirationen, viele Grüße und alles Gute für deinen Blütensegen! 

8 Kommentare zu „Missum

  1. Das sind Gedanken, liebe Heather, die mich auch schon lange beschäftigen – in ähnlicher Form. Ich verliere ebenso den Spaß an FB, an Instagram. Es ist alles so oberflächlich geworden – das schnelle Lesen, Durchblättern, Liken. Ich merke das ja auch an mir selbst. Ich komme nicht hinterher, es nimmt zu viel Zeit in Anspruch. Wenn ich alle Posts derer, denen ich folge, genau lesen will, dann ist das nicht mehr machbar. Seit meinem eigenen letzten Beitrag ist auch schon viel Zeit verstrichen. Vielleicht liegt es an dem Monat Dezember, aber ich habe keinen Antrieb, keine Lust … Manchmal denke ich, ich solle meine Follower-Liste drastisch reduzieren, dann bliebe mehr Zeit für das, was mich wirklich interessiert.
    Ich weiß auch nicht … im Moment sowieso.
    Herzliche Grüße
    Rosa

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    1. Es ist ungefähr fünf Jahre her, als ich meine ersten Schritte auf Instagram wagte, weil ich zu diesem Zeitpunkt, wie allgemein empfohlen, mein selbstverlegtes Kinderbuch ’supporten‘ wollte. Ich gestehe, dass ich heute genau das, was ich damals damit beabsichtigte, verurteile – die Werbung! Mal abgesehen vom gründlichen Misslingen meiner Absicht, führen werblich viele Wege nach Rom und somit gibt es etliche Optionen, unterstützende Werbung auch für User attraktiv und informativ zu gestalten. Daran hapert es zunehmend. Viele Kauf-mich-Botschaften sind geradezu plump und lieblos und sogar Firmen und Verlage glauben, Marketing via Social Media könnte man ganz locker und fix aus dem Ärmel schütteln. (Ich kenne Selfpublisher, die mehr Know-how und Leidenschaft in ihre Werbepostings legen, als so mancher renommierte Verlag, der der irrigen Auffassung ist, das könnte ein/e Praktikant/in mal en passant miterledigen!)

      Vielleicht geht es anderen wie uns, die wir die Lust an der Mühe verloren haben, weil wir uns ungelesen, ungehört und unbeachtet fühlen?! Auch wenn meine werbliche Absicht sich damals nicht realisierte, so fand ich später einen neuen Nutzen dieser Plattform, den ich, wie ich schon erwähnte, zu gegebener Zeit einmal genauer beleuchten werde. Außerdem gab es wenige, aber um so nettere Kontakte, die mich über Unzulänglichkeiten dieser (das gilt auch für andere) Community hinwegtrösteten. Ja, sie werde ich künftig vermissen. Dennoch wuchs mein Unmut darüber, wie sehr jeder um Beachtung ringt, ohne die Bereitschaft, anderen ihre Beachtung schenken zu wollen. Der hauseigene Algorithmus unterstützt dieses Bemühen nach Kräften, mit dem Ergebnis, dass die ‚Kleinen‘ auf der Stelle treten, während die ‚Großen‘ kaum noch Content für ihr rapides Wachstum bieten zu brauchen.

      Wenn wundert´s, wenn da die Lust, der Antrieb, auf der Strecke bleibt? Nicht nur im dunklen Dezember, liebe Rosa, das ginge uns im hellen Frühling wohl noch immer so😀! Ich hatte zunächst viele, viele Profile, denen ich folgte, aus den beschriebenen Gründen gecancelt und weißt du was – sie haben es nicht einmal bemerkt. Diese oberflächliche Jagd nach Aufmerksamkeit werde ich deshalb fortan denen überlassen, die Freude daran haben – meine ist erloschen und in meinem Alter muss ich Ballast abwerfen, um wieder höher fliegen zu können🎈(warum gibt es noch kein Fesselballon-Icon?).

      Veränderungen setzen neue Zielpunkte und so öffnen sich künftig neue, andere Optionen, neue Blinkwinkel und Ideen, denn sie sind mein einzig verbliebener Antrieb. Verharren in ärgerlichen Strukturen lähmen mich und befeuern nur meine Unzufriedenheit und leider auch meine Larmoyanz. So entsteht wieder ein bisschen Spannung und Erwartung auf das, was kommen mag, den die bekannten Sorgen bleiben ohnehin ungebeten.

      Möge dich in deiner Dunkelheit bald ein Licht erreichen, das ein Stückchen Weg aus ihr heraus beleuchtet!
      Eine kleine Auswahl:💡 🔦 🕯🏮🪔☀️✨

      GLG, Heather

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      1. So sieht es aus und ich stimme Dir voll und ganz zu. Ich selbst bin seit 4 Jahren bei Instagram, erst aus beruflichen Gründen, im Zuge einer Fortbildung, dann kamen natürlich auch private Posts hinzu. Was mir auch aufgefallen ist – sobald ich Werbung für meine eigenen Bücher machte, kamen deutlich weniger Likes. Ich war/bin nicht enttäuscht oder so, denke auch nicht, dass die Textschnipseln so langweilig sind. Den wahren Grund kann ich nur vermuten. Aber egal. Ich weiß noch nicht genau, ob ich da weitermache oder einen Schlussstrich ziehe. Warten wir ab …
        Danke Dir für die guten und lichten (oder leuchtenden?😊) Wünsche.
        Dir wünsche ich ebenso alles Liebe
        Rosa

        Gefällt 2 Personen

      2. Es ist übrigens wohl wirklich eine Kunst geworden in all den lauten Schreien nicht unterzugehen … und gehört zu werden … die meisten folgen den Lautesten – seine eigenen Werke an die Öffentlichkeit zu tragen und dort auch angenommen zu werden … das Rätsel hab ich auch noch nicht raus 😉

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    2. Liebe Rosa,

      darf ich dich nur fragen, ob dir diese Dinge jemals wirklich Spaß gemacht haben? Oberflächlich waren diese Bereiche leider schon immer und irgendwie erinnert es mich an die Zeit der Königshöfe der Renaissance und des Barock. Ich glaube, für jeden ist der richtige Weg zu posten wie er/sie es im Herzen als richtig fühlt – aber auch, wofür der Blog dienen soll.

      Vielleicht brauchst du eine Pause oder einfach mal den aktuellen Zeitverlauf mit neuen Augen zu betrachten 😉

      Was ist es, das dich wirklich interessiert?

      LG

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      1. Doch, sie hatten mir Spaß gemacht – diese Dinge, sie machen mir auch jetzt noch Spaß, wenn auch vielleicht nicht immer. Ab und zu nehme ich mir ein wenig Auszeit, von Instagram z.B. 😉
        Ich muss zugeben, ohne FB hätte ich nicht so viele tolle Menschen kennengelernt, einige nicht nur im virtuellen Raum. Ebenso bei WP. Das ist das Gute daran.
        Was mich interessiert? Nach wie vor schreibe ich gern in meinem Blog, pflege meine Homepage http://www.rosa-andersrum.de. Ich selbst finde sie gut gelungen. Ob die BesucherInnen der Seite der gleichen Meinung sind? Den Feedbacks zufolge – ja. 😊
        Im Blog schreibe ich nicht regelmäßig, sondern, wie und wann mir danach ist. Momentan macht mir die alljährliche Dezember-Depression zu schaffen, deswegen bin ich etwas „schweigsamer“.
        Liebe Grüße
        Rosa

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  2. Wow – jetzt fühle ich mich aber sowas von geplättet 🙂
    Vielen, lieben Dank für deinen langen Kommentar, der so wunderbar als eigener Beitrag steht.

    Bei mir kam einfach viel zu viel zusammen, leider fehlte daher auch viel Energie fürs Schreiben – meine „Mission“ anderen zu helfen, ihre Kreativität zu leben oder auch erst zu finden ist dadurch eher noch stärker geworden.

    So nebenbei gesagt, ich liebe deine „Gedankenmotten“ (übrigens ein ganz entzückendes Wort 🙂 ) – wie fies und „link“ … aber ich liebe es.

    Weißt du, ich habe irgendwie nie so richtig das Wesen der Social-Media begriffen, wo es um Likes geht, kurze Bilder und wenige Worte, dazu schreibe ich zu gerne 🙂 und meist vielleicht auch zu viel. Du dürftest da um einiges mehr verstehen als ich. Oberflächlichkeit, ja, das ist echt ein Drama :-(, aber war wohl immer schon so. Nur durch FB und Co bekam das einfach einen neuen Nährboden, wo jeder sich im glänzenden Schein präsentieren konnte. Der Gedanke dahinter war sicher wundervoll – ABER wie so vieles wurde es schlussendlich zum Schatten seiner selbst.

    Dass du dir jetzt eine Auszeit gönnst – ja, tu das – denn die, die einem wichtig sind, zu denen hält man/frau ja auch außerhalb den Kontakt.

    Meine Muse sagte einst zu mir:
    Hast du keine Wünsche mehr, dann bist du wirklich frei.
    Er half mir, den Weg dahin zu gehen – und ich sehe, wie recht er hat. Oh, Ziele habe ich nach wie vor – ABER Wünsche wie früher nicht mehr. Die daraus gewonnene Freiheit ist unbezahlbar. So ähnlich wirkt auf mich, was du schreibst, dass du nämlich auf dem besten Wege bist deine Freiheit zu erlangen.

    Ich möchte dir danke sagen, für deine lieben Worte – denn das zeigt mir, dass mein Ziel zu helfen Früchte tragen kann. Ich habe zu danken, denn ein Feedback wie dieses ist der Grund, warum ich meinen Blog führe. Liebe Heather – Dankeschön

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    1. Den Dank gebe ich mit Freude zurück, denn das macht uns Menschen aus: Kommunikation! Wir haben so viele Möglichkeit und setzen sie so selten positiv ein. Auch Inspirationen und Kreativität fußen darauf.

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